Bei einem Allein-Geschäftsführer muss das Verbot, einen Betriebs-PKW auch privat zu nutzen, nicht zwingend schriftlich vereinbart werden. Das Finanzamt kann nicht sofort eine private Autonutzung und einen steuerpflichtigen Sachbezug unterstellen.
Streitigkeiten zwischen Gesellschaftern einer GmbH enden bei unüberbrückbaren Differenzen oft in dem Ausschluss des unliebsamen Gesellschafters. Hier erfahren Sie, welche Fallstricke hierbei zu beachten sind und welche Folgen die Zwangseinziehung hat.
Der klassische Verkauf aller GmbH-Anteile ist der Share Deal. Damit erwirbt der Käufer regelmäßig alle Anteile der Zielgesellschaft (Target). Auch beim Erwerb von mindestens 75 % der Anteile liegt per Definition noch ein Unternehmenskauf vor. Mit dem Share Deal gehen alle mit der Gesellschaft verbundenen Rechtsbeziehungen auf den Käufer über.
Die Überlassung eines Dienstwagens auch zur privaten Nutzung ist bei Arbeitnehmern regelmäßig ein gern gesehener Teil des Arbeitsentgelts. Es gibt jedoch Fälle, bei denen der Arbeitgeber die Privatnutzung widerrufen möchte und dazu im Arbeitsvertrag eine Widerrufsklausel vereinbart hat.
Faktischer Geschäftsführer ist derjenige, der für die GmbH im Außenverhältnis handelt, ohne dazu formell bestellt zu sein. Kommt es zu Pflichtverletzungen, werden diese regelmäßig dem faktischen Geschäftsführer zugerechnet. Das gilt sowohl für die Haftung als auch für die Strafbarkeit.
Das Oberlandesgericht (OLG) Bamberg hat mit Beschluss vom 06.11.2024 (Az.: 10 Wx 20/24) die Rechte von Gläubigern gegenüber liquidierten GmbHs gestärkt. Demnach haben Gläubiger ein uneingeschränktes Recht auf Einsicht in die beim Registergericht verwahrten Bücher und Schriften der Gesellschaft, sofern sie ein berechtigtes Interesse glaubhaft machen.
Der Unterschied zahlt sich in barer Münze aus: Können Sie in Ihrer Steuererklärung betrieblich gefahrene Kilometer als Reisekosten ansetzen, dann fällt der Steuervorteil deutlich höher aus, als wenn nur die Entfernungspauschale greift.
Schon bisher mussten fehlerhafte Steuererklärungen berichtigt werden. 2025 ging der Gesetzgeber noch einen Schritt weiter. Seit dem müssen Sie nach einer Betriebsprüfung die dort getroffenen Feststellungen selbst auswerten und auf andere Steuersachverhalte bei Ihnen anwenden.
Weist die Buchführung offensichtliche Lücken auf, kann das Finanzamt die Ordnungsmäßigkeit anzweifeln. Im ungünstigen Fall sind Schätzungen von Umsatz und Gewinn die Folge. Wie dann geschätzt wird, darf zumeist der Betriebsprüfer festlegen.