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/ 11. Dezember 2025

Cybersicherheit: Die Gefahr kommt regelmäßig per Mail

Cyberangriffe starten heute oft über vermeintlich harmlose Mails. Ein falscher Klick genügt – und schon sind Systeme blockiert, Daten verschlüsselt oder Kundendaten weg. Wie Sie Ihr Unternehmen wirksam absichern, lesen Sie im Titelbeitrag.

Ob vermeintliche Rechnung, CEO-Mail oder gefälschte Bankbenachrichtigung – E-Mails bleiben das Haupteinfallstor für Cyberangriffe. Besonders für kleine und mittlere Unternehmen kann ein Klick fatale Folgen haben: von Datendiebstahl über Erpressung bis zu wochenlangem Betriebsstillstand.

Was heute Realität ist: Angriffe per E-Mail treffen alle Branchen

Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gehen über 90 % aller Cyberangriffe auf E-Mails zurück. Phishing, Ransomware und Social Engineering nutzen gezielt menschliche Schwächen – oft wirken die Mails täuschend echt und kommen von „bekannten“ Absendern. Auch Mitarbeitende mit langjähriger Erfahrung können so in die Falle tappen.

Warum technischer Schutz allein nicht reicht

Selbst mit aktuellen Antivirenprogrammen, Firewalls und Spamfiltern bleibt ein Restrisiko. Denn: Die größte Schwachstelle ist meist der Mensch – und genau darauf zielen Angreifer ab. Deshalb muss Cybersicherheit in der Praxis nicht nur technisch, sondern organisatorisch und menschlich gedacht werden.

Prävention ist der beste Schutz – und billiger als der Schaden

Ein falscher Klick kann Millionen kosten. Wer Risiken kennt und vorbeugt, schützt nicht nur Daten, sondern auch das Vertrauen von Kunden und Geschäftspartnern. Der Aufwand ist überschaubar – der Nutzen enorm.

Checkliste: So reduzieren Sie das Risiko sofort

… Schulungen & Sensibilisierung – alle Mitarbeitenden regelmäßig zu Phishing & IT-Sicherheit schulen
… Vieraugenprinzip – bei ungewöhnlichen Zahlungsaufforderungen oder Dateianhängen nie allein entscheiden
… E-Mail-Header prüfen – genaue Absenderadresse kontrollieren, nicht nur den Namen
… Passwortsicherheit – starke Passwörter, Zwei-Faktor-Authentifizierung und Passwort-Manager einsetzen
… Updates & Back-ups – alle Systeme aktuell halten und tägliche Datensicherungen automatisieren
… Verantwortlichkeiten festlegen – klare interne Zuständigkeiten für IT-Vorfälle definieren

Otto Hunold